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5 Geheimtipps für die Fettverbrennung

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Grundsätzlich ist es mit dem Abnehmen ja eine einfache Sache... Kalorienzufuhr reduzieren, Kalorienverbrauch erhöhen und dann purzeln die Pfunde....

 

Das es so einfach nicht ist beweisen die unzähligen Ernährungsratgeber, die Diätvorschläge in den Zeitschriften und die wachsende Anzahl von Modegeschäften für Übergrößen.

 

Im Folgenden habe ich ein paar Fakten und Tipps für dich zusammengestellt, die vielleicht noch nicht so bekannt, aber trotzdem hilfreich sind:

1. Entleere deine Glykogenspeicher:

Wenn wir Kohlenhydrate zu uns nehmen, wandelt unser Körper diese Kohlenhydrate zu Energie um. Meistens enthält eine Mahlzeit mehr Energie als wir aktuell brauchen, also wird der Rest in den Glykogenspeichern zwischengespeichert.

Diese Speicher können wir mit einem maximalen Energiewert füllen der etwa 2000 Kalorien entspricht.

Wenn wir diese Speicher nicht leeren, weil wir gleich wieder was nachschieben oder/ und uns nicht ausreichend bewegt haben, wird die überflüssige Energie in Fett umgewandelt- als Endlager sozusagen.

Wenn wir aber mit vollen Glykogenspeichern trainieren, werden zuerst diese geleert und die Fettreserven werden so lange nicht angerührt bis kein Glykogen mehr vorhanden ist.

Wie gesagt, wir können bis zu 2000 kcal speichern, diese Speicher leer zu kriegen kann also Stunden dauern.

Um direkt an die Fettreserven ranzukommen ist es also das Beste:

  • am Abend nicht zu spät zu essen
  • auf nüchternen Magen zu trainieren
  • generell kleinere Portionen zu essen

2. Im Alltag Kalorien verbrennen

Unser Körper verbrennt 24 Stunden täglich Kalorien um die Stoffwechselprozesse in Gang zu halten.

Dabei kannst du ihn sehr gut unterstützen indem du:

  • die Treppe nimmst anstatt Lift und Rolltreppe
  • versuchst so oft wie möglich aufzustehen und dich zu bewegen
  • dich im Bus, etc. nicht hinsetzt
  • am besten zu Fuß oder mit dem Rad in die Arbeit fährst (oder eine Station früher aussteigst)
  • generell nicht versuchst es dir so bequem wie möglich zu machen

3.  Iss gutes Fett!

Fett ist nicht gleich Fett-  versuche gesättigte Fettsäuren (z.B. Fettes Fleisch, Wurst, Fertigprodukte wie Pizza, Chips, Backwaren oder Sahne) zu meiden und iss lieber ungesättigte Fettsäuren (z.B. Leinsamen, Avocados, Oliven, Walnüsse, Rapsöl).

Diese sättigen dich nachhaltiger, sind gut für deinen Stoffwechsel und haben zahlreiche andere gesundheitliche Vorteile.

 

 

4. Zink als essentielles Spurenelement

Zink ist wichtig für unseren Körper, unter anderem reguliert es auch den Eiweiß- Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.

Vor allem für Sportler ist eine ausreichende Zinkversorgung wichtig, denn ohne dieses Spurenelement können körpereigene Prozesse wie der Muskelaufbau, die Regeneration oder auch eine ausreichende Sauerstoffversorgung nicht optimal ablaufen.

Gute Quellen sind:

  • rotes Fleisch, Leber
  • Meeresfrüchte, Austern, Fisch
  • Nüsse (z.B. Walnüsse, Pekannüsse, Paranüsse)
  • Käse (z.B. Gouda, Camembert, Emmentaler)
  • Getreide (z.B. Weizenkleie, Haferflocken)
  • Hülsenfrüchte (z.B. Linsen, Erbsen, Sojabohnen)

 

Aber Vorsicht- bevor du fleißig Zinktabletten nimmst, lass dich erst vom Arzt durchchecken- im Normalfall nimmst du genügend Zink über eine ausgewogene Ernährung zu dir und auch Zink kann man überdosieren!

 

 5. Der TEF (Thermische Effekt)

Auch der Verdauungsprozess an sich verbraucht Kalorien. Mit dem thermischen Effekt ist die Menge an Kalorien gemeint, die der Körper braucht um, um verschiedene Nahrungsmittel aufzuspalten.

Dabei haben die verschiedenen Makronährstoffe einen unterschiedlichen Verbrauch:

  • Protein: 20-30%
  • Kohlenhydrate 5-10%
  • Fette 0-3%

Anhand der Prozente ist also leicht zu sehen, dass schon bei der Verdauung eine proteinreiche Ernährung den größten thermischen Effekt hat und somit die meisten Kalorien verbrannt werden.

Man kann den Stoffwechsel und die Fettverbrennung auf vielerlei Weise ankurbeln und unterstützen.

Grundsätzlich gilt wie gesagt die Regel: Kalorienzufuhr reduzieren - Energiebedarf hochfahren.

 

Aber es gibt eben auch kleine Tricks und Hilfestellungen, mit denen du das Ergebnis noch optimieren kannst.

Die hier im Artikel erwähnten Lifehacks sind nur ein kleiner Teil, aber irgendwo muss man ja anfangen ;)

 

Deine Alissa Schenkel

 

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