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Weihnachtsvöllerei- Genießen ohne Nebenwirkungen

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Wer kennt es nicht- die Feiertage sind vollgepackt mit Familientreffen und damit einhergehend üppigen Plätzchentellern, fettigen Weihnachtsgänsen und jeder Menge Punsch und Glühwein. 

Die Folge sind Völlegefühl, Sodbrennen und ein übersäuerter Magen.

 

Damit das dieses Jahr nicht passiert (oder nicht ganz so schlimm wird) hier ein paar Tipps:

 

1. Tipp: Verdauungsschnaps gegen Espresso eintauschen

 

Gerade in geselliger Runde ist der Kurze zum Abschluss oft obligatorisch.

Enzian, Magenbitter, Averna und Co. stehen in dem Ruf die Verdauung anzukurbeln und gegen das Völlegefühl zu helfen.

Dabei ist das Gegenteil der Fall- unser Körper erkennt die hohe Alkoholkonzentration als Bedrohung und versucht daher, den Alkohol so schnell wie möglich abzubauen.

Alle anderen Stoffwechselvorgänge werden hinten angestellt und somit verlangsamt sich die Verdauung sogar- und die Leber wird nicht nur mit fettigem Essen belastet.

 

Lieber nach dem Essen einen starken Espresso trinken- der macht nicht nur wach, sondern bringt die Verdauung auf Hochtouren.

 

2. Tipp: Frische Luft und Bewegung

 

Die Versuchung ist groß sich nach einem üppigen Festmahl ins Wohnzimmer zu rollen und mit letzter Kraft den Mount Kanapee zu erklimmen.

Viel klüger ist es jedoch die Lieben zu schnappen und gemeinsam einen Winterspaziergang zu machen.

Die Bewegung kurbelt die Verdauung an, außerdem erfrischt und verjüngt die gemeinsame Aktivität an der frischen Luft und wirkt als Wachmacher und Gute- Laune- Booster.

 

 

3. Tipp: Essenspausen einlegen

 

In vielen Familien stehen zur Weihnachtszeit auf nahezu jeder freien Fläche reichlich gefüllte Teller mit Lebkuchen und Keksen.

Es ist also ein leichtes sich direkt nach dem Gänsebraten mit Plätzchen vollzustopfen und das den ganzen Abend so fortzuführen.

 

Der Magen freut sich aber über Pausen, die es ihm erlauben, das bereits vorhandene Material gründlich zu verstoffwechseln-

daher ist es eine gute Idee, zwischen den Mahlzeiten mindestens drei Stunden Pause einzulegen.

 

Ausgehend von den Weihnachtsvorbereitungen meiner eigenen Mutter ist es äußerst unwahrscheinlich, dass der Plätzchenstrom zum erliegen kommt, 

auch nach 4-5 Stunden Essenspause und dem Zugreifen der gesamten Familie sollte noch genug für eine ganze Kompanie da sein.

 

4. Tipp: Kräutertee

 

Um den Magen zusätzlich zu beruhigen und Blähungen und Co. vorzubeugen ist es klug, zwischendurch (oder spätestens wenn der Darm schon ordentlich rumort) eine Tasse Fenchel- oder Kamillentee zu trinken.

 

Auch Anis und Kümmel helfen sehr gut- in Supermärkten und Drogerien ist deswegen auch Fenchel- Anis- Kümmel- Tee erhältlich.

 

Vielen schmecken solche Tees überhaupt nicht, in diesem Fall sollte so ein Tässchen Tee aber als medizinische Maßnahme verstanden werden- ansonsten hilft auch eine Wärmflasche gegen Bauchkrämpfe.

 

5. Tipp: Bitter macht lustig

 

Nicht wirklich, aber Bitterstoffe unterstützen unsere Galle, Leber und Bauchspeicheldrüse bei der Fettverdauung.

Außerdem bremsen Bitterstoffe unseren Appetit auf Süßes und regen die Produktion von Salzsäure an- die wiederum bringt die Verdauung auf Trab.

 

Reichlich Bitterstoffe sind enthalten in Rucola, Radicchio oder Chicorée und sollten zu jeder Mahlzeit als Beilage serviert werden.

Wie immer hoffe ich, dass dieser Artikel hilfreich war und wünsche euch frohe Weihnachten und ein besinnliches Fest!

 

Eure Alissa Schenkel

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